Du musst nur entscheiden, was Du mit der Zeit anfangen willst, die Dir gegeben ist ...
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Eintöniges zerstreutes Licht von dichtem Wolkenballengut
gibt die Umgebung etwas von den alten Kupferstichen,
wo alles Ebenmaß und ernste Strenge
und nicht ein Farbdurchbruch die Harmonie des Schauens zu verschieben.
Doch irgendetwas, irgendwo signalisiert Frühjahr.
Vielleicht ist es die Art wie Bäume ausstrahlen,
als wenn sie hätten ihre eigne innerste Gewissheit,
dass ja Gewölk nicht ewig dauern soll
und Sonne, Heiterkeit, Verklärtheit kommen
Farborgie des Tags und schattige Wohltat,
das alles kommt bestimmt, kommt später,
aber vorher, vorläufig - Ruh.
Und mitten inne plötzlich ein Gefühl
etwas verlorn zu haben, etwas Wahres
Unwiderbringliches, ja irgendwas,
das man sich nicht mal recht erklären kann,
was, gehend, lange Strähnen des Bedauerns abwirft,
von denen weiss man, dass sie nie ganz von ihm lassen werden,
sich nur noch träge schlangengleich bewegend
in den verborgnen Winkeln des Gemüts.
Doch dies hält nur Sekunden an, dann ist zerstreut
vom leisen Knarren eines rüberrollenden Schubkarrens.
Wie wohl ein diaphaner Falter, wenn gestört, fliegt auf,
und ist im Nu von schimmerender Hitze aufgesogen.
Was aber bleibt das ist ein riesengroßer Himmel,
daraus in schweren, einzlen Tropfen
die Jutte-Schwermut fällt, und diese Tropfen,
nachdem sie an verrußten Schlöten, Drahten abgeglitten,
Gußeisenzäunen und antiken Simsen,
werden entartet, der Zersetzung nah,
bis sie zuletzt mir in den Schädel sinken
und dann verschwinden im Neuronenwust.
Zitat 113(228):Der Mensch ist zur Freiheit verdammt.
Jean Paul Sartre
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