Du musst nur entscheiden, was Du mit der Zeit anfangen willst, die Dir gegeben ist ...
Optimiert für IE8.x und FF3.x
Auflösung mind. 1024*768 Pixel
Zu der Mitternachtstunde
pocht eine leeres Gewehr,
was gemässigt ich wollte,
wird je mehr und mehr.
Ob die Pappeln es wissen,
dieses letzte Versteck?
Schwingen heimliche Worte
die Gußstäbe am Eck.
In der Luft dicht und dichter
feister Träume Verkehr,
schleicht unsichtbare Sünde
leere Straßen einher.
Und ich möchte mich rächen
an der Welt, an dem Sein,
an anknabbernden Stunden,
an dem ewig Allein.
Träum ich, ich wär wüster,
eingeätzter in Erd,
eingewiegt fast blödsinnig
von dem sturen Gewerd,
von Erdrand zu Erdrande
ausgebreitet die Seel,
belanglos wer da unten
schüttelt rötliches Mehl.
Etwas jäh abgefallen,
etwas morsch ausgebrannt,
blieb unbrauchbar liegen -
eine Muschel am Strand.
Durch Sternbilde hin kriech ich,
schieb Gestirne beiseit,
lechtze nach einem Gotte,
der wohnt dunkel und weit.
Kann mal sein: da ein Engel,
blauer Flügel Gestrich.
Etwas nie aufgewogen,
etwas immer für sich.
Was noch sengte verloschen
von unsagbarem Schwall,
ausgerissen das Herze,
weit geschleudert ins All:
Fliegt im Wirbel von Blitzen
nicht kennt Sinken und Not,
tausendfach durch das Leben,
tausendfach weg von Tod.
Zitat 14(228):Wovor wir uns am meisten fürchten, ist uns schon passiert.
Herkunft unbekannt
© →GoBeG.com