Du musst nur entscheiden, was Du mit der Zeit anfangen willst, die Dir gegeben ist ...
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Ich bin bei Nacht mit einem Male
Wo Schatten Schatten schwarz verwandt.
Die Welt ist eine dunkle Schale
Mit einwärts gebognem Rand.
Das richtig Meine – ruck – ich finde`s;
Das Triebgequalme hängt querab;
Auf Unversöhnliches, auf Blindes
Verweist ein dünner, spitzer Stab.
Noch tiefer mich in Ruh versenken!
Gen Zeitblutegeln - Widerstand!
An nie Gewesnes will ich denken:
An Palmen, wissend Lächeln, Strand.
Schon gut, doch hilft es, blindes Wissen:
Da sei doch auch wo eine Tür,
Dazu ein Schlüssel ganz verschlissen?
Obs Schloss nicht rostig? Weicht es mir?
So will ich nicht zum Fenster schnellen,
Vielleicht im Dunkel zu erspähn,
Was ich verlor, was Huschen-Wellen
Schickt. Reue? It`s all in the game!
Ich möcht weit eh`r mir selbst entschmelzen,
Kurzweilig unpersöhnlich bleib,
Spring ab ich von den Alltagsstelzen,
Aneigne mir labiles Leib,
Verschanz mich ganz in taubem Traume,
Verkriech mich hinterm Monolith,
Erleben will ich, dass im Raume
Das Ungeheuerliche geschieht:
Dort Ungewissheit schwarzer Pranken
Und Sterne glosen unbequem....
Na bitte, schnurrige Gedanken,
Aber trotzdem, aber trotzdem...
Zitat 193(228):Verfahre ruhig, still, brauchst dich nicht anzupassen. Nur wer was gelten will, muss andre gelten lassen.
Johann Wolfgang von Goethe
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