Du musst nur entscheiden, was Du mit der Zeit anfangen willst, die Dir gegeben ist ...
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Ich möchte noch so viel sagen,
tiefer mich ins Dunkel hineindenken,
von fernen Landschaften träumen,
wo Palmen die Wedel schwenken.
Doch müsst diese Nacht aufschlussreicher, schmiedbarer sein,
würd sich vielleicht etwas entschärfen,
tät ich alle Versäumnisse wie Lappen zerknautschen
und dann in die Ecke werfen.
Um mich hernach molluskenhermetisch
auszuschließen von der Vorstellung,
dass noch Milliarden andere werden geboren,
sich freuen, leiden und sterben
auf des Weltalls winziger Schwellung.
Segen ohne Verdienst,
Misere ohne Schuld.
Alles entrollt, entschwimmt, versiegt, verfliegt,
sich abschließt, verdrießt.
Noch dazu die verflixte Stadt,
augentausend glotzend, stumpfsinnig, gierig.
Husch, ich bin wieder in meinem Elend-Ich, in meinem Elend-Sein.
Von der Straße her vereinzelte Autos, Fetzen von Sprache,
weit oben am Himmel – Sterne,
die kann ich nicht sehen,
von meiner Kurzsichtigkeit wegen.
Zitat 143(228):Die Wahrheit ist so individuell wie die Menschen selbst; die absolute Wahrheit existiert nicht oder aber kann von den Menschen durch ihre Beschränkheit nicht erfasst werden.
Liv Christiane Daria Göhner
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