Weiße Weihnacht
Copyright 2004-2008 by Nikola Siemes, Germany
Draußen ist es kalt,
und doch frier ich nicht.
Ich hör wie die Glocke schalt,
Vor mir dieses warme Licht.
Frierend sitz ich hier auf der Straße,
Doch meine Hoffnung ist groß
Ein Wunsch in nur geringen Maße,
sitzt tief in meinem Schoß.
Mein Herz das blüht vor Freude sprühend,
schon Wochen zuvor daran gedacht.
Das Gesicht in roter Farbe blühend,
viele Geschenke mitgebracht.
Noch tiefer sinke ich nieder,
der Hunger noch größer als die Angst.
in mich hineine singe ich Lieder,
die du mir vor deinem Tode sangst.
Nach den Geschenken das große Essen,
die ganze Familie ist dabei.
die Umarmung nicht zu vergessen,
ich fühle mich so glücklich und frei.
Alleine sitze ich hier und weine,
doch die Tränen werden zu Eis.
mein Herz noch so klein und heile,
und meine Hände voller Fleiß.
Morgens wenn die Sonne lacht,
kuschel ich in meinem Bettchen.
den frei habe ich am Tag wie Nacht,
und hüpfe fröhlich auf dem Treppchen.
Morgens wenn die Sonne lacht,
Tauen meine Knochen auf.
und der große mit der Macht,
gibt mit dem Schlag meinen Beinen den Lauf.
Doch gemeinsam haben wir beide eines,
die Hoffnung ist immer da.
Denn du bist die Hoffnung du könntest mir mit deinen Geldes,
verschaffen ein schönes Weihnacht diese Jahr.
Und meine Hoffnung ist groß,
zu ziehen deines Geldes Los.